Immer oben und doch nicht glücklich

Immer oben und doch nicht glücklich

Lothar war erfolgreich in der Öffentlichkeit tätig. Doch innerlich blieb er unbefriedigt. Darum veränderte er sich beruflich und wurde Geschäftsführer eines größeren Unternehmens. Eines Tages war er mit seinem Wagen unterwegs auf der Autobahn. Plötzlich sieht er ein Schild Autobahnkirche. Er biegt ab, fährt zu dem Kirchlein, geht hinein und ist angenehm berührt von der Stille. Beim Hinausgehen entdeckt er eine kleine Schrift, die über den christlichen Glauben spricht. Er nimmt sie mit.

In den darauf folgenden Tagen beschäftigt er sich mit dem Inhalt. Vieles versteht er nicht. Kurze Zeit später wird er in eine christliche Versammlung eingeladen, in der vor allem Führungskräfte angesprochen werden. Einer aus der Gruppe nimmt nimmt sich seiner besonders an. Sie treffen sich öfter. Es kommt zu Interessanten Gesprächen über den christlichen Glauben. Er hat viele Fragen. Sein Gesprächspartner wird langsam zu einem Freund, der auf die Fragen, die Lothar hat, Antwort geben kann.

Eine neue Richtung im Leben

Eines Tages erkennt Lothar, dass Jesus Christus nicht nur irgendeine geschichtliche Gestalt war, sondern dass er der Helfer ist. Er erkennt, dass manches in seinem bisherigen Leben falsch gelaufen ist. Er erfasst, dass er Jesus Christus um Vergebung bitten kann. Von ihm empfängt er Hilfe, den Willen Gottes zu erkennen und daraus für sein Leben die Konsequenzen zu ziehen. Er fängt an regelmäßig in der Bibel zu lesen. Er gewinnt Freude sich an Jesus Christus zu orientieren. Auf diese Weise gewinnt er eine neue Perspektive für sein Leben. Manche Gewohnheit, manches Denkklischee gibt er auf. Er beschreibt das mit folgenden Worten: „Immer ‚oben‘ sein, Karriere, Erfolg, Anerkennung – das war meine Devise. Aber ich wurde damit nicht wirklich glücklich.“

Lothar hatte erkannt, wie wahr das Jesuswort ist: „Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Matthäus 6,24) Von da an fing Lothar an, sich an Jesus Christus zu orientieren und sagte: „Ich könnte mir ein Leben ohne ihn heute nicht mehr vorstellen.“

Im Frieden gehen können

Einige Jahre lebte und arbeitete er mit ganz neuer Freude und Kraft. Er scheute sich nicht, von der einschneidenden Veränderung seines Lebens zu berichten, im kleinen Kreis und auch öffentlich. Dann erkrankte er schwer. Ärzte konnten nichts mehr für ihn tun. Im Vertrauen auf den Herrn, der im Leben half, konnte er auch sterben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.