Frei geworden!

Frei geworden!

Der Zustand der Welt ist nicht Schicksal, sondern Schuld. Anstatt Gott demütig die Ehre zu geben, hat der Mensch im Dummstolz seiner geträumten Eigenmächtigkeit ihm die Ehre versagt. Freilich ist’s sehr viel bequemer, Heide zu sein; denn Christsein heißt: ganz anders werden (Paul le Seur).

Es muss anders werden

H. K. war Alkoholiker. Oft versuchte er vom Alkohol loszukommen. Vergeblich. Nicht einmal seine Ehefrau, die er sehr liebte, konnte ihm helfen. Nach einem Selbstmordversuch ließ er sich von Christen bewegen, eine Kur in einem christlichen Entziehungsheim zu machen. „Ich bekehrte mich dort“, berichtete er und fügte hinzu, dass dieser Schritt ohne Gottes geduldige Liebe und die treue Fürbitte seiner Familie und Freunde nicht möglich gewesen wäre. Heute hilft er Alkoholgefährdeten, Alkoholkranken und deren Angehörigen. Sein Leben ist neu geworden.

Es ist einfach beglückend zu erfahren, dass Gott immer wieder Menschen zum Umdenken führt. Wenn man H.K. und andere Menschen, denen in ähnlicher Weise geholfen wurde, sieht und hört, versteht man, was die Aufforderung des Apostel Paulus bedeutet: „Erneuert euch in eurem Geist und Sinn. Ziehet den neuen Menschen an.“ (Epheser 4,23-24)

Neues Leben in Freiheit

Das ist wirklich möglich. Man legt das alte Leben ab wie ein völlig verdrecktes Kleid und zieht etwas Neues an. Der Apostel Paulus zeigt in seinem Brief deutlich, dass es wirklich möglich ist sich von einem alten, verfehlten Leben zu trennen. Alle, die dazu bereit sind, ermutigt Paulus, ihr Leben nicht wieder von trügerischen Leidenschaften zerstören zu lassen. Der Alkoholismus ist da leider nur eine der drohenden Gefahren. Die christusfeindliche Welt bietet so viel, was verlockend erscheint, aber das Gewissen abstumpft und gierig macht. Wenn die Sogkraft des Bösen sich bemerkbar macht, können Gefährdete beten: „Herr Jesus Christus, befreie mich, zieh mich heraus. Ich möchte mich nicht schämen über mein verfehltes Leben. Ich möchte in Deinem Licht leben.“ (vgl. Epheser 5,8)

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