Feste feiern – aber richtig!

Feste feiern – aber richtig!

Wochenlang liefen die Vorbereitungen, Häuser wurden geschmückt, die Fenster dekoriert, sobald es dunkel wurde, strahlten ganze Straßenzüge in hellem Licht, Geschenke wurden besorgt, Speisepläne erstellt, ein Geburtstag sollte gefeiert werden. Musik erklang. In vielen Liedern wurde der Geburt dessen gedacht, den man feiern wollte. Dann kam der große Festtag. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt – aber das Geburtstagskind hatte man ausgesperrt. Wo war er denn? Einige fragten sich: Warum feiern wir eigentlich? Dieser ganze Stress vorher – wozu?

Der Sinn von Weihnachten

Sie merken, ich spreche von Weihnachten, dem großen Fest. Wir feiern es auch in diesem Jahr wieder zur Erinnerung an die Geburt eines Kindes, das zur bedeutendsten Persönlichkeit der Weltgeschichte wurde. Sogar die Jahre berechnet man nach ihm – vor Christus, nach Christus. Aber wo ist er geblieben? Wie konnte es geschehen, dass man jemanden feiert, den viele gar nicht wahrnehmen? Es lässt sich offensichtlich auch ohne ihn ganz gut feiern und leben.

Der Retter ist da!

Menschen, die bewusst als Christen leben, sehen das anders. Für sie ist Jesus ein Geschenk Gottes an die Menschen. Weil er in diese Welt hinein kam, feiern wir Weihnachten, das Christfest. Jesus verdient es, dass wir ihn in die Mitte des Festes – besser in die Mitte unseres Lebens – holen. Noch immer kennen viele die beiden bekanntesten Weihnachtslieder. In „O du fröhliche…“ wird daran erinnert, dass die Welt in ihrer Schuld verloren ging. Aber, so heißt es in „Stille Nacht“, „Christ der Retter ist da!“ Er rettet, das heißt, er nimmt jede Schuld ab, die man ihm bekennt. So schenkt er Befreiung und neue Hoffnung. Darum ist in vielen anderen Weihnachtsliedern auch immer wieder von der Freude über diese Errettung die Rede. Wer von Schuld, Angst und Sorge befreit ist, hat allen Grund zu singen: „Freue dich, o Christenheit!“

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern frohe Weihnachten!

2 Kommentare zu “Feste feiern – aber richtig!

  1. seit uralten zeiten die sehnsucht nach frieden und doch immer

    neid habgier gewalt und krieg – wir schaffen es nicht – ein kind in der krippe will frieden uns schenken – was wenn wir das geschenk annähmen
    Gedicht von Renate Meier
    Gedicht von Renate meier

  2. Lieber Br. Marquardt,
    danke für den wichtigen Hinweis auf Christus und was es bedeutet „im Advent“ zu leben. Jesus Christus kommt wieder – diesmal als König aller Könige und Herr aller Herren.
    Liebe Grüße
    D. C. Huster

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