Autor: Horst Marquardt

Nie mehr allein

Abschied nehmen tut weh. Ich erinnere mich an meinen Onkel, den die ganze Familie sehr lieb hatte. Er war nach dem Krieg nach Amerika ausgewandert. Von Zeit zu Zeit kam er zu Besuch nach Deutschland. Doch die Zeit der Gemeinsamkeit verging immer sehr schnell und schon bald kam der Abschied. Einige begleiteten ihn zum Flughafen. Bevor er zum Gate ging, sagte er: „Seid nicht traurig, in zwei Jahren komme ich wieder.“

Die Kraft des Trostes

Unverhofft kann ein Mensch an seine Grenzen kommen – beim Tod eines lieben Menschen zum Beispiel, beim ärztlichen Befund einer sehr schweren Krankheit, beim Verlust des Arbeitsplatzes. Dann sehnt er sich nach Hilfe, wäre gern getröstet.

Du hast die Wahl!

Nur noch ein paar Tage trennen uns von der Europawahl. Prognosen über Wahlbeteiligungen und -ergebnis waren bisher eher pessimistisch. Wo mache ich mein Kreuzchen? Wie wählen die Menschen des Kontinents, den man fälschlicherweise 1500 Jahre hindurch das „Christliche Abendland“ nannte?

Was macht glücklich?

Wer ein Maskottchen aufhängt, hofft, damit einen Glücksbringer bei sich zu haben. Man nimmt irgendein Tierchen oder eine Figur und meint dann, besonderes Glück zu haben. Wieso machen viele Menschen ihr Glück von solchen Dingen abhängig?

Der Lauf der Welt

Viele schenken im Mai ihren Müttern besondere Aufmerksamkeit. Die haben es verdient. Denn Mütter schenken Leben und Geborgenheit. Und viel zu selten danken wir ihnen dafür.

Wie neugeboren

Ein 58-jähriger Mann aus Myanmar, dem früheren Burma, wollte sein Einkommen aufbessern. Er fragte seinen Freund, ob er ein paar Sonderaufgaben in dessen Haus erledigen könne. Der Eigentümer sah darin eine Gelegenheit, ein Zeugnis von Jesus abzulegen.

Ich habe den Herrn gesehen!

Der Afghane Farid ist muslimischer Theologe, doch er findet keine Erfüllung in seinem Glauben. Auf einer Pilgerreise nach Mekka hat er eine Vision. Er sieht einen Mann mit strahlendem Gesicht und leuchtendem Gewand.

Grün ist die Freude

Der „Gründonnerstag“ hat seinen Namen nicht etwa von der grünen Frühlingsfarbe, sondern von den „greinenden“ Büßern, die in frühen Jahrhunderten an diesem Tag wieder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen wurden und deren ….

Ganz klein und niedrig

Gelegentlich laufen Filme oder TV-Sendungen, in denen Herrscher zeigen, wie imposant ihre militärische Stärke ist. Da sieht man Paraden mit tausenden von Soldaten und neuesten Waffen. Sie, die ganz oben stehen, wollen der Welt zeigen, wie stark sie sind. Wie anders ist da Jesus.

Schuld sind immer die anderen

Ein Verwandter oder ein Kollege hat etwas getan, was nicht recht war. „Wie konnte der das nur machen?“, wird dann voller Entrüstung gefragt. Und allzu leicht sind wir überzeugt davon, dass wir selbst nie so gehandelt hätten.