Autor: Horst Marquardt

Der Riss

Berichte der Medien über Krieg, Terror und Gewalt nehmen kein Ende. Woher kommt all das Elend und Leid dieser Welt? Und wie kann es überwunden werden?

Wenn die Kräfte schwinden

Karl war ein selbstloser Freund. Er half, wo er konnte. Er war stark, konnte zupacken. Plötzlich erkrankte er. Er kam in die Klinik, wurde operiert. Doch gesund und zu Kräften kam er nicht mehr. Er wurde immer elender.

Der Herr tut heute noch Wunder

Weltweit gewinnen die Religionen an Bedeutung. Viele Menschen finden zum christlichen Glauben. Nur hier in unserem Kulturkreis, der doch dem Christentum so viel zu verdanken hat, wächst die Gottlosigkeit. Aber war das nicht schon immer so? In den bereits vor 3000 Jahren aufgezeichneten Psalmen wird häufig von Auflehnung, Hass und Feindschaft gegen den allmächtigen Gott gesprochen.

Zur Ruhe kommen

In einem weltbekannten Unternehmen wurde ein Unternehmensberater engagiert, um leitende Persönlichkeiten des Unternehmens zu beraten. Der Berater begann damit, dass er die Gruppe einlud, 15 Minuten in aller Stille nachzudenken. Nach kaum fünf Minuten stand der erste auf, ein zweiter folgte rasch. Offensichtlich fiel es der Gruppe außerordentlich schwer, sich zu sammeln.

Nie mehr allein

Abschied nehmen tut weh. Ich erinnere mich an meinen Onkel, den die ganze Familie sehr lieb hatte. Er war nach dem Krieg nach Amerika ausgewandert. Von Zeit zu Zeit kam er zu Besuch nach Deutschland. Doch die Zeit der Gemeinsamkeit verging immer sehr schnell und schon bald kam der Abschied. Einige begleiteten ihn zum Flughafen. Bevor er zum Gate ging, sagte er: „Seid nicht traurig, in zwei Jahren komme ich wieder.“

Die Kraft des Trostes

Unverhofft kann ein Mensch an seine Grenzen kommen – beim Tod eines lieben Menschen zum Beispiel, beim ärztlichen Befund einer sehr schweren Krankheit, beim Verlust des Arbeitsplatzes. Dann sehnt er sich nach Hilfe, wäre gern getröstet.

Du hast die Wahl!

Nur noch ein paar Tage trennen uns von der Europawahl. Prognosen über Wahlbeteiligungen und -ergebnis waren bisher eher pessimistisch. Wo mache ich mein Kreuzchen? Wie wählen die Menschen des Kontinents, den man fälschlicherweise 1500 Jahre hindurch das „Christliche Abendland“ nannte?

Was macht glücklich?

Wer ein Maskottchen aufhängt, hofft, damit einen Glücksbringer bei sich zu haben. Man nimmt irgendein Tierchen oder eine Figur und meint dann, besonderes Glück zu haben. Wieso machen viele Menschen ihr Glück von solchen Dingen abhängig?

Der Lauf der Welt

Viele schenken im Mai ihren Müttern besondere Aufmerksamkeit. Die haben es verdient. Denn Mütter schenken Leben und Geborgenheit. Und viel zu selten danken wir ihnen dafür.

Wie neugeboren

Ein 58-jähriger Mann aus Myanmar, dem früheren Burma, wollte sein Einkommen aufbessern. Er fragte seinen Freund, ob er ein paar Sonderaufgaben in dessen Haus erledigen könne. Der Eigentümer sah darin eine Gelegenheit, ein Zeugnis von Jesus abzulegen.